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Autor Thema: Vorstellung eines Lieblingsalbums #2 - Common- Finding Forever  (Gelesen 445 mal)
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cbi
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« am: 14.August.2007 09:26:47 »

also Common ist ja schon von der ersten Plaate an einer meiner Lieblingskünstler und ich muss sagen er wird es auch weiterhin bleiben
Rezesion wieder von laut.de

Im Grunde ist es arg langweilig, Platten von Künstlern wie den Jurassic 5, den Roots oder eben Common zu rezensieren. Man erwartet nur das Beste und bekommt genau das geboten. Wo bleibt die Spannung? Wo der Überraschungseffekt? Ist jemand, der Alben wie "Be" oder den von mir noch höher geschätzten Vorgänger "Like Water For Chocolate" abgeliefert hat, überhaupt in der Lage zu enttäuschen?

Zumindest fängt Common damit auch mit seinem mittlerweile siebten Studioalbum gar nicht erst an. Er präsentiert, ganz im Gegenteil, ein weiteres musikalisch wie lyrisch ausgereiftes Argument dafür, warum eigentlich jeder, der bei klarem Verstand und funktionierendem Gehör ist, Hip Hop lieben müsste. Wie bitte? Dem ist gar nicht so? Nun, von der perfekten Welt sind wir wohl noch ein ganzes Stück entfernt.


TRACKLISTE

Intro
Start The Show
The People
Drivin' Me Wild
I Want You
Southside
The Game
U, Black Maybe
So Far To Go
Break My Heart
Misunderstood
Forever Begins
 
Was nicht an Common liegt, der mit wohlgesetzten Worten, intelligent konstruierten Reimen und elegantem Flow ein weiteres Mal Zeugnis von der Bedeutung der Vokabel "MC" ablegt. Seine glasklar artikulierten, rhythmisch ausgefuchsten Lines formieren sich zu geschliffenen Versen, dass es eine wahre Freude ist. "Can't leave rap alone, the streets need me." Selten habe ich in letzter Zeit eine Zeile vorbehaltloser unterschreiben wollen.
Das luftig perlende, mit entspannenden Harfentönen durchzogene Intro geht auf die Kappe Derrick Hodges, der den Platz an den Reglern alsbald für Commons üblichen Weggefährten Kanye West räumt. "Start The Show", der Titel spricht Bände. Jetzt geht's los, und das unüberhörbar, mit druckvollem, das Gesamtbild aber dennoch nicht erdrückenden Bässen. Von Dosierung versteht man durchaus etwas im Hause West.

"It's the festival of hip hop, we do it non stop." Orgelklänge bereiten den deswegen nicht weniger entschlossen wirkenden Vocals in "The People" ein melodiöses Bett. Common behält Bodenhaftung sowie die Bedürfnisse seines Publikums im Blick, und doch: "I never kissed the ass of the masses." So schnell wird er das wohl auch nicht tun. Wozu auch? Offensichtlich schafft man es auch ganz ohne Anbiederei auf Platz 1 der Charts.

Den basslastigen, reduziert, aber dennoch überaus funky daher groovenden Synthiesound aus "I Want You" hat Will.I.Am zu verantworten. Die angenehm warme, pianodurchklimperte Grundlage zu "So Far To Go" erinnert an knisterndes altes Vinyl, an die Isley Brothers und an Dilla, den unvergessenen Urheber dieses Beats. In "Missunderstood" trägt Devo Springsteen ein wenig zur Verbreitung des verschütteten Wissens bei, dass das flehentliche "Don't Let Me Be Misunderstood" lange vor der Verwurstung zum Disco-Klassiker einst aus dem Munde Nina Simones ertönte.

Abgesehen von den drei Ausnahmen schwingt Kanye West den Taktstock und brennt ein wahres Feuerwerk ab. In seiner Samplekiste finden sich neben Gil Scott-Heron, Stevie Wonder und George Duke die großartigen Einstiegsbässe aus Paul Simons "Fifty Ways To Leave Your Lover". Scratches von DJ Premier veredeln "The Game", das der wuchtige Bass zu einem ordentlichen Kopfnicker-Track auswachsen lässt.

Einzig der vollgestopfte, alles platt walzende Chorus aus "Southside" will mir nicht so recht schmecken, und warum für das ohnehin etwas eintönige "Drivin' Me Wild" ausgerechnet auf das magere Stimmchen einer Lily Allen zurück gegriffen wurde, muss ich auch nicht verstehen. Doch ganz ohne Salz wäre die Suppe ja noch langweiliger. In Anbetracht der wohl mundenden Gesamtkomposition sei dem Koch dieser kleine Fehlgriff mühelos vergeben.

Auch hier kann ich zu 90% zustimmen, ich hab zwar grad die Tracktitel nicht in Erinnerung aber die genannten Lieder die dem Reviewer nicht gefallen gefallen mir schon,aber dafür gibt es ein zwei andere die nicht an die Lieder vom rest der Platte ran kommen

aber auf jeden Fall sehr zu empfehlen die Platte
Gespeichert

Mauh
Rapboard Fan
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« Antworten #1 am: 29.Mai.2008 18:49:46 »

hm auch wenns schon fast nen jahr her ist, aber das ändert nix drann dass die platte tatsächlich den stempel "WERTVOLLES HÖRERLEBNIS" verdient hat
Gespeichert

...alles wird gut!

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