Am 19. August beginnt in Berlin das 2 Monate dauernde Graffiti Festival "Backjumps", dass vom Hauptstadtkulturfonds mit 35000 Euro subventioniert wird.
Die Tatsache, dass eine Kunstveranstaltung, die etwas mit den bösen Graffiti Sprayern zu tun hat staatlich unterstützt wird, passt der CDU gar nicht in den Kram.
Der innenpolitische Sprecher der CDU, Frank Henkel bezeichnete die Veranstaltung grob als "unverblümte Aufforderung zum Rechtsbruch". Weiter ist Henkel der Meinung, dass die Duldung von Graffiti-Schmierereien durch SPD und PDS in Berlin eine neue Dimension erreiche. Als ob diese Beschuldigungen nicht schon reichen würden, setzte er noch eins drauf mit der Aufforderung "Graffiti sei eine Plage und müsse mit allen rechtsstaatlichen Mitteln bekämpft werden."
Die CDU-Fraktion schlug unterdessen vor, das Geld den Graffiti-Opfern zukommen zu lassen. Der Kultursenator Flierl wies hingegen alle Forderungen zurück und äußerte sich positiv: "Es gibt keinen Grund, nicht zu der Förderzusage, die übrigens schon im Juni 2004 getroffen wurde, zu stehen."
Wer mehr über die Veranstaltung in der Hauptstadt wissen möchte, sollte sich die Seite des Backjumps-Festivals anschauen. Dort gibt es alle nötigen Informationen auf einen Blick.
http://backjumps.org/