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Autor Thema: Graffiti: eine kleine Entdeckungsreise  (Gelesen 455 mal)
TooDa
Rapboard Addict
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« am: 01.Dezember.2004 18:30:14 »

Die Welt entdeckt Graffiti. Und macht sich natürlich auch so ihre Gedanken darüber, wo es hergekommen sein könnte und welche Wirkung es ausübt. Dazu der folgende Exkurs zum Thema Was sind Graffiti eigentlich: Leipzig (ddp). Graffiti sind kein Phänomen der heutigen Zeit. Bereits im alten Pompeji gab es in Mauern geritzte Schriften, Karikaturen und gar Obszönitäten. Im Jahre 1968 war es in den USA plötzlich „in“, seinen Namen und die Nummer der Straße in der man wohnte, mit Filzstift an die Wände zu schreiben. Die heute üblichen Graffiti aus Sprühdosen gibt es allerdings erst seit Anfang der 1970er Jahre. Diese waren gleich über einen halben Meter hoch. In den 1980er Jahren setzte sich eine „Graffiti-Art“ in New York als anerkannte neue Kunstrichtung durch.

Ein berühmter Vertreter war Keith Haring. Der Kreativität sind bei Graffiti keine Grenzen gesetzt. Das Repertoire reicht von einfachen Buchstaben und Worten bis hin zu aufwändigen Bildern. Dabei hat sich auch ein typischer Schreibstil herauskristallisiert: Ein Wort steht in dekorativ gestalteter Schrift, häufig mit einer Art Wolke im Hintergrund. Die Meinungen über Graffiti sind sehr gespalten. Die einen empfinden es als Schmiererei, die anderen sehen es als Kunst. Dabei muss man beachten, dass ein großer Teil der Graffiti illegal - also ohne Einverständnis der Eigentümer - an Hauswände, Garagentore, Mauern, Züge und Brücken gesprüht wird.

Dabei handelt es sich um Sachbeschädigungen, die sowohl straf- als auch zivilrechtlich verfolgt werden können. Die Art von Graffiti, bei denen man zahlreiche politisch motivierte Parolen findet, sind größtenteils „Farbschmierereien“ von Jugendlichen, die auf sich aufmerksam machen wollen. Ein großer Teil der bildhaften Graffiti aber wird von den Menschen als positiv bewertet, da sie die sonst so graue Umwelt etwas bereichern. In verschiedenen Großstädten werden Wettbewerbe und Aktionen organisiert, bei denen die Jugendlichen ihr Talent unter Beweis stellen können. Ganz legal können sie Fassaden, Giebelwände oder Jalousien gestalten. Leider hat aber gerade das Verbotene seinen Reiz. Deshalb ist es weiterhin ein großes Problem, das unerwünschte Besprühen von Objekten einzudämmen.
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The3rd
Rapboard Addict
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« Antworten #1 am: 14.Dezember.2004 10:26:08 »

hmm zu welchem thema kam das?
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wir kennen uns, könnten niemals hassen //
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